KI für den Mittelstand.
Aus dem Sauerland.

Wir bauen die Abläufe und die kleinen Anwendungen, die im Mittelstand meist fehlen: Belege prüfen, Daten zwischen Systemen übertragen, Prüf- und Maschinendaten erfassen, kalkulieren, Berichte erzeugen. Auf Wunsch läuft alles auf Ihren eigenen Servern – Ihre Unterlagen bleiben damit im Betrieb.

Schildern Sie uns einen Vorgang aus Ihrem Betrieb. Sie hören, ob er sich automatisieren lässt und was das kostet – von jemandem, der es anschließend umsetzt.

Hinter KIMU stehen drei Geschäftsführer mit Erfahrung aus Produktion, Handel und IT-Infrastruktur – erworben in der Leitung mittelständischer Betriebe. Die Fragen, die Sie an ein solches Vorhaben haben, mussten wir im eigenen Umfeld zuerst beantworten.

Was wir machen

Drei Arten von Arbeit,
die wir Ihnen abnehmen.

Meistens beginnt es mit einem einzelnen Vorgang. Was daraus wird, entscheidet sich daran, ob er im Betrieb trägt – nicht an einem Konzept.

01

Abläufe im Hintergrund

Vorgänge, die ohne Zutun laufen sollen: Belege prüfen, Post zuordnen, Daten zwischen Systemen übertragen, Berichte erzeugen. Von einfacher Wenn-Dann-Logik bis zu mehreren Modellen, die zusammenarbeiten.

02

Anwendungen für den Betrieb

Schlanke Werkzeuge im Browser, ohne Installation: Prüf- und Erfassungssysteme samt Anbindung an Messmittel, Erfassungsmasken für Maschinen- und Produktionsdaten, Berechnungswerkzeuge für Ihre Branche.

03

Beides verbunden

Die Anwendung erfasst oder löst aus, der Ablauf bewertet und reagiert: Eine Qualitätsmeldung eskaliert nach Schwere. Ein überschrittener Grenzwert erzeugt eine Wartungsanfrage. Ein Prüfprotokoll gibt bei eingehaltener Toleranz selbst frei.

Für wen wir arbeiten

Mittelständische Betriebe,
deren Daten im Haus bleiben.

Unsere Kunden haben zwanzig bis einige hundert Beschäftigte, in ganz unterschiedlichen Branchen. Was sie verbindet: Die Daten, um die es geht, sind vertraulich – deshalb läuft die Lösung auf ihren eigenen Servern.

Fertigung und Zulieferer

Auftragsbestätigungen, Arbeitspläne, Prüfprotokolle, Maschinen- und Rückmeldedaten.

Zeichnungen und Toleranzen stehen unter vertraglicher Geheimhaltung.

Handel und Großhandel

Eingangsrechnungen, Artikeldaten, Preislisten, Absatzprognosen.

Einkaufskonditionen gehören zu den empfindlichsten Daten im Haus.

Kanzleien und Beratung

Belegvorsortierung, Mandantenpost, Suche in Dokumentenbeständen.

Die berufsrechtliche Verschwiegenheitspflicht setzt enge Grenzen.

Dienstleistung und Verwaltung

Anfragen zuordnen, Formulare auswerten, Berichte erzeugen.

Personal- und Gesundheitsdaten erfordern besondere Sorgfalt.

Typische Vorgänge

Drei Abläufe, die
heute Aufwand binden.

Heute

Die Auftragsbestätigung des Lieferanten kommt per E-Mail. Jemand vergleicht Menge, Preis und Termin von Hand mit der Bestellung im ERP.

Nach der Einführung

Der Abgleich läuft beim Eingang. Stimmen die Werte, wird die Bestätigung zugeordnet. Bei Abweichung geht der Vorgang mit markierter Zeile an den Einkauf.

Heute

Das Prüfprotokoll entsteht auf Papier, wird abgetippt und liegt dann in einem Ordner. Ob eine Toleranz verletzt war, fällt beim Kunden auf.

Nach der Einführung

Die Messwerte werden direkt am Prüfplatz erfasst, teilweise vom Messmittel übernommen. Innerhalb der Toleranz wird selbst freigegeben, außerhalb entsteht sofort eine Meldung.

Heute

Maschinen- und Schichtdaten landen in einer Tabelle, die einmal im Monat jemand auswertet – wenn Zeit dafür bleibt.

Nach der Einführung

Die Daten laufen automatisch zusammen. Auffälligkeiten melden sich selbst, statt beim Monatsabschluss aufzufallen.

Was uns unterscheidet

Nicht die einzelne Technik,
sondern ihre Verbindung.

Ein erheblicher Teil dessen, was heute als KI-Automatisierung angeboten wird, besteht darin, fertige Online-Dienste miteinander zu verbinden. Das beherrschen wir ebenfalls – wo vertrauliche Unterlagen im Spiel sind, ist es jedoch selten die passende Antwort.

01

Betrieb auf Ihrer Hardware

Wir bauen Sprachmodelle auf Ihren Servern auf, sichern sie ab und warten sie über die Laufzeit. Der Betrieb ist Teil der Leistung, nicht nur die Einrichtung.

02

Anbindung an gewachsene Systeme

ERP, Dokumentenablage, Maschinensteuerungen, Messmittel. Ein Ergebnis, das nicht im führenden System landet, spart im Alltag wenig.

03

Eigene Rechenmodelle

Aus Ihren Betriebsdaten entstehen Modelle, die ohne Sprachmodell auskommen – nachvollziehbar, günstig im Betrieb und ohne Zugriff von außen.

04

Ansprechpartner in der Region

Für die Aufnahme eines Vorgangs und die Einweisung sind wir bei Ihnen im Haus, im Umkreis meist innerhalb einer Woche. Danach betreuen wir überwiegend aus der Ferne.

Für die technische Prüfung

Womit wir arbeiten

Ihre IT-Leitung oder Ihr Systemhaus soll einschätzen können, worauf sie sich einlässt. Deshalb hier die Bestandteile im Klartext:

  • Sprachmodelle offener Gewichte auf eigener Hardware, betrieben über Ollama oder vLLM, Zugriff über eine OpenAI-kompatible Schnittstelle
  • Vektorsuche über pgvector in PostgreSQL – keine zusätzliche Datenbank, die separat gesichert werden muss
  • Anbindung an ERP-Systeme über deren Schnittstellen oder Datenbanksichten; gelesen wird lesend, geschrieben nur in dafür vorgesehene Felder
  • Ablaufsteuerung über eigens entwickelte Abläufe in Node-RED im eigenen Netz, fachliche Schritte als eigener Dienst in Python oder TypeScript
  • Eigene Anwendungen als Webanwendung in React und NestJS, Datenhaltung in PostgreSQL, Betrieb in Containern
  • Betriebssystemnahe Absicherung, Protokollierung jedes Modellaufrufs, Sicherung nach Ihrem bestehenden Verfahren
  • Klassische Verfahren – Regression, Entscheidungsbäume – wo sie tragen; ein Sprachmodell ist selten die günstigste Antwort auf eine Rechenaufgabe

Bevor Sie anrufen

Was Sie von einem Gespräch
mit uns erwarten können.

Wir wissen, wie oft Ihnen ein unverbindliches Erstgespräch angeboten wird und was danach meist folgt. Deshalb hier vorab, was bei uns darin passiert und was nicht.

Eine Aussage, keine Präsentation

Sie schildern einen Vorgang, wir schätzen ein, ob er sich automatisieren lässt. Sie hören eine Einschätzung im Gespräch – nicht „da müssten wir mal schauen" und keine Foliensammlung im Nachgang. Sie sprechen dabei mit einem der Geschäftsführer, nicht mit dem Vertrieb.

Einen Betrag, keine Spanne

Wir nennen im Gespräch, was Umsetzung und laufender Betrieb kosten. Der Anruf selbst wird nicht berechnet – das ist keine Leistung, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt seriös antworten zu können. Erst die anschließende Prüfung an Ihren eigenen Daten hat einen Betrag, und der wird bei Beauftragung angerechnet.

Ein Nein, wenn es sich nicht trägt

Wenn ein Vorgang selten vorkommt, jedes Mal anders aussieht oder die Daten dafür nicht ausreichen, sagen wir ab – im Gespräch, nicht nach der ersten Rechnung. Das kommt regelmäßig vor. Ein Vorhaben, das im Betrieb nicht trägt, kostet beide Seiten mehr, als es einbringt.

Einen Ausstieg, von Anfang an

Der Aufbau steht bei Ihnen und läuft weiter, die Zugangsdaten liegen bei Ihnen. Wir verwenden frei verfügbare Software ohne eigene Bindung, die Ablaufbeschreibungen erhalten Sie in lesbarer Form. Verträge für den laufenden Betrieb sind mit drei Monaten Frist kündbar.

Schildern Sie uns einen Vorgang.

Ein Anruf genügt für eine belastbare Einschätzung: ob er sich automatisieren lässt, was das kostet – und ob er sich überhaupt trägt.