Produkt
KIMU Discovery – Fragen an die eigenen Betriebsdaten
Die Antworten stehen in ERP, CRM, Webshop oder Wiki. Zwischen der Frage und der Antwort steht aber meist ein Bericht, den jemand erst bauen muss. KIMU Discovery stellt für jedes angebundene System einen eigenen KI-Assistenten bereit, dem man die Frage einfach stellt – in normaler Sprache, mit nachprüfbarer Antwort. Bevorzugt läuft sogar das Sprachmodell bei Ihnen im eigenen Netz.
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Warum es die Anwendung gibt
Die Zahlen sind da.
Der Weg zu ihnen ist zu lang.
Wie viele Aufträge kamen im Mai? Welche Kunden haben dieses Jahr am meisten bestellt? Wie lange liegen offene Posten im Schnitt? Welche Shop-Kunden haben schon einmal reklamiert? Jede dieser Fragen lässt sich aus den eigenen Systemen beantworten – aus ERP, CRM, Webshop, Finanzbuchhaltung oder dem Wiki. In der Praxis landet sie trotzdem als Bitte bei der IT, als Export in Excel oder bleibt liegen – weil zwischen Frage und Antwort ein Bericht steht, den erst jemand bauen muss.
KIMU Discovery verkürzt diesen Weg. Die Frage wird gestellt, wie man sie einer Kollegin stellen würde. Die Anwendung übersetzt sie in eine Abfrage an das zuständige System, führt sie aus und antwortet mit dem Ergebnis – und mit der Abfrage selbst, damit jede Zahl nachprüfbar bleibt.
Dahinter steht ein Multi-Agenten-System: Für jedes angebundene System oder jeden Fachbereich gibt es einen eigenen Assistenten mit eigenem Fachwissen – ein ERP mit integrierter Finanzbuchhaltung bekommt zum Beispiel zwei. Name und Aussehen jedes Assistenten bestimmen Sie.
Dabei gilt eine feste Regel: Discovery liest nur. Es ändert keinen Datensatz, legt nichts an und löscht nichts. Und es antwortet nur über die Bereiche, die der fragenden Person freigegeben sind.
Der ganze Weg
Von der Frage
bis in die Systeme und zurück.
Zwischen der Frage und den Daten liegen zwei Prüfungen: Discovery prüft die Rechte der Rolle, das Gateway lässt ausschließlich lesende Abfragen durch. Das Sprachmodell plant die Abfrage – es erfindet keine Zahlen.
Das Gateway ist ein Ablauf in Node-RED vor den angebundenen Systemen. Es nimmt nur lesende Abfragen an, sperrt sensible Felder grundsätzlich und begrenzt die Zeilenzahl je Anfrage.
Der Weg einer Frage
Von der Frage
zur belegten Antwort.
-
Frage
Die Frage wird in normaler Sprache gestellt, etwa „Zeig mir die fünf größten Kunden nach Umsatz 2025“. Fehlt eine Angabe wie der Zeitraum, fragt Discovery nach, statt zu raten.
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Rechte und Wissen
Discovery stellt fest, welche Bereiche der fragenden Person freigegeben sind. Nur das Fachwissen über diese Bereiche geht in die Bearbeitung ein – über alles andere weiß die Anwendung in diesem Moment nichts.
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Abfrage
Das Sprachmodell plant eine Abfrage an das angebundene System. Bevor sie läuft, wird sie geprüft: Berührt sie einen gesperrten Bereich, wird sie abgelehnt. Feste Regeln fangen bekannte Fehlerquellen ab.
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Ausführung
Die Abfrage läuft über das Gateway lesend gegen das System – Datenbank oder Schnittstelle. Personen, die für die Rolle ausgeblendet sind, werden im Ergebnis unkenntlich gemacht oder entfernt.
-
Antwort
Ergebnis, kurze Begründung, auf Wunsch ein Diagramm. Die ausgeführte Abfrage und die zurückgekommenen Zeilen hängen an der Antwort – einsehbar und als CSV oder Excel exportierbar.
Dashboards
Auswertungen, die bleiben –
per Chat gebaut und geändert.
Was sich bewährt, wird zum Dashboard: Discovery baut es auf Zuruf, mit Filtern und Live-Daten. Änderungen werden ebenfalls im Gespräch beauftragt und erst nach Bestätigung als neue Version gespeichert – ältere Fassungen bleiben erhalten.
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Rechte
Was nicht freigegeben ist,
bleibt zu.
Eine Frage außerhalb der eigenen Rechte beantwortet Discovery nicht – freundlich, aber ohne Umweg. Die zugehörige Abfrage wird technisch gesperrt, auch wenn die Frage indirekt gestellt wird.
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Verwaltung
Rechte und Wissen
hängen am selben Ort.
Die Daten sind in Themengebiete gegliedert – Verkauf, Einkauf, Lager, Lohn. Jedes Gebiet bündelt die zugehörigen Tabellen und das Fachwissen darüber. Wer ein Gebiet nicht freigegeben bekommt, dem bleiben beide verschlossen. Ein neues Gebiet ist zunächst für niemanden freigegeben.
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Was drin ist
Was die Anwendung
mitbringt.
Nur lesend
Discovery stellt ausschließlich lesende Abfragen. Kein Datensatz wird angelegt, geändert oder gelöscht – das ist im Gateway festgelegt, nicht nur in der Anwendung.
Jede Zahl belegt
An jeder Antwort hängen die ausgeführte Abfrage und die Rohdaten. Wer eine Zahl prüfen will, sieht ihre Herkunft – und kann sie als CSV oder Excel weiterverwenden.
Ein Assistent je System
Für jedes angebundene System oder jeden Fachbereich ein eigener Assistent mit eigenem Fachwissen – etwa für ERP, Finanzbuchhaltung, CRM oder Wiki. Name und Aussehen legen Sie fest, den Zugriff vergeben Sie je Person.
Rechte je Rolle
Was eine Rolle sehen darf, wird je Themengebiet vergeben. Einzelne Personen lassen sich für eine Rolle in allen Ergebnissen ausblenden, etwa die Geschäftsführung bei Lohnfragen.
Lernt aus Korrekturen
Antworten werden bewertet. Bestätigte Korrekturen gehen nach Freigabe dauerhaft in das Fachwissen ein – die nächste Frage zum selben Thema wird richtig beantwortet.
Auch unterwegs
Chat und Dashboards laufen im Browser, auch auf Tablet und Handy. Lange Auswertungen laufen im Hintergrund weiter, eine Meldung zeigt an, wenn die Antwort fertig ist.
Aufbau
Für die technische Prüfung
Für die technische Prüfung
Womit die Anwendung arbeitet
Zur Einordnung durch Ihre IT-Leitung oder Ihr Systemhaus.
- Anwendung in
NestJSundReact, Datenhaltung in PostgreSQL, Betrieb in Containern - Eigene Installation je Kunde, nie als geteilter Dienst: komplett im Netz des Kunden mit Sprachmodell auf eigener Hardware – oder auf einem eigenen virtuellen Server, der an das Unternehmensnetz angebunden wird. Erreichbar ausschließlich über HTTPS
- Zugriff auf die angebundenen Systeme nur über ein Gateway in Node-RED: ausschließlich lesende Abfragen, gesperrte Felder, Zeilenlimit je Anfrage, eigener Schlüssel je Datenquelle
- Angebunden werden Datenbanken wie Microsoft SQL Server oder Oracle ebenso wie Schnittstellen von CRM, Webshop, Wiki oder Dokumentenablage; jede Datenquelle bekommt ihren eigenen Ablauf
- Sprachmodell auf eigener Hardware im Haus oder – beim Betrieb auf dem virtuellen Server – über einen externen Dienst, je Assistent einstellbar; die Anwendung bleibt davon unberührt
- Drei Schutzschichten: Wissen nur über freigegebene Bereiche, Prüfung jeder Abfrage vor der Ausführung, Ausblenden von Personen im Ergebnis
- Jeder Bearbeitungsschritt wird protokolliert und ist für die Administration als Ablauf einsehbar
Häufige Fragen
KIMU Discovery –
häufige Fragen.
Läuft die Anwendung bei uns oder bei Ihnen?
Das hängt von der Variante ab. Komplett bei Ihnen läuft Discovery, wenn auch das Sprachmodell auf eigener Hardware in Ihrem Haus betrieben wird – dann verlassen die Daten Ihr Netz nicht. Alternativ installieren wir Discovery auf einem eigenen virtuellen Server nur für Sie – den Standort legen wir mit Ihnen fest –, der über eine gesicherte Verbindung an Ihr Unternehmensnetz angebunden wird; das Sprachmodell kommt dann über einen externen Dienst. In beiden Fällen ist die Anwendung nur verschlüsselt erreichbar, und es gibt keinen geteilten Dienst, in dem die Daten mehrerer Kunden liegen.
Kann Discovery Daten in unseren Systemen verändern?
Nein. Die Anwendung stellt ausschließlich lesende Abfragen, und das Gateway vor den Systemen lässt nichts anderes durch. Zusätzlich arbeitet der Zugang zu jedem System in der Regel mit einem Benutzer, der nur lesen darf.
Woher wissen wir, dass eine Zahl stimmt?
An jeder Antwort hängen die ausgeführte Abfrage und die zurückgekommenen Zeilen. Das Sprachmodell plant die Abfrage und formuliert die Antwort – die Zahlen selbst kommen aus den angebundenen Systemen. Bei wichtigen Auswertungen lässt sich so jede Zahl nachvollziehen.
Was passiert, wenn eine Antwort falsch ist?
Jede Antwort lässt sich bewerten. Ein Fehler wird von einer dafür berechtigten Person korrigiert; nach Freigabe geht die Korrektur dauerhaft in das Fachwissen ein. Häufige Fehlerquellen fangen zusätzlich feste Regeln ab, bevor eine Abfrage überhaupt läuft.
Mit welchen Systemen funktioniert das?
Grundsätzlich mit jedem System, das seine Daten in einer Datenbank oder über eine Schnittstelle bereitstellt: ERP wie APplus (AP+), CRM, Webshop, Finanzbuchhaltung, Wiki oder Dokumentenablage – auf Microsoft SQL Server, Oracle oder über eine Web-Schnittstelle. Für jedes System richten wir die Anbindung und das Fachwissen über seine Daten ein.
Wer sieht was?
Das legen Sie fest. Rollen bekommen Themengebiete frei, Personen bekommen je System eine Rolle. Was nicht freigegeben ist, kennt die Anwendung für diese Person nicht – weder die Daten noch das Wissen darüber.
Wie lange dauert eine Antwort?
Einfache Fragen sind in Sekunden beantwortet. Bei Fragen, die mehrere Abfragen brauchen, sind ein bis zwei Minuten üblich – es laufen echte Abfragen gegen Ihre Systeme. Die Antwort läuft im Hintergrund weiter, wenn man den Chat verlässt.
Was kostet der Betrieb?
Der Betrag richtet sich nach Anzahl der angebundenen Systeme, Nutzerzahl und Betreuungsumfang. Wir nennen ihn im Erstgespräch, bevor Aufwand entsteht.
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